Beschreibung
Wer Insektizide, Holzwurmmittel oder andere Mittel auf Wasser- oder Ölbasis sprüht, atmet ohne Schutz ein Gemisch aus Lösemitteldampf und feinem Sprühnebel ein. Der Dräger Rd40 Kombinationsfilter A2-P3 ist genau für diese Kombination gemacht: Der Gasteil (A2) fängt organische Dämpfe ab, der Partikelteil (P3) hält Nebel, Tröpfchen und Staub zurück. Sie schrauben den Filter auf eine Halb- oder Vollmaske mit dem genormten Rd40-Anschluss.
Produktspezifikationen
- Marke: Dräger
- Typ: Kombinationsfilter (Gas- und Partikelfilter), Dräger X-plore 1140-Serie
- Filterkennzeichnung: A2-P3 R D
- Schützt vor: organischen Gasen und Dämpfen mit einem Siedepunkt über 65 °C (A) sowie festen und flüssigen Partikeln (P3)
- Anschluss: Rd40-Gewinde, Ø 4 cm (Standardanschluss nach EN 148-1)
- Passend für: Masken mit Rd40-Anschluss, etwa die Dräger X-plore 6300 Vollmaske
- Herstellerartikelnummer: 6738860
- EAN: 4026056005246
Für welche Arbeiten dieser Filter gedacht ist
Der A2-P3-Filter ist die gängige Wahl bei Arbeiten, bei denen Lösemittel und Nebel gemeinsam entstehen: Sprühen in Stall, Scheune oder auf dem Dachboden, Holzbehandlung oder das Vernebeln von Mitteln gegen kriechende und fliegende Insekten. Welche Schutzausrüstung nötig ist, bestimmen jedoch das Etikett und das Sicherheitsdatenblatt (SDB) des Mittels. Nennt das SDB einen Filtertyp A-P oder A2-P3, passt dieser Filter. Nennt es zusätzlich B (anorganische Gase), wählen Sie den Dräger Rd40 A2B2-P3-Filter.
So funktioniert die Filterkennzeichnung
In der Kennzeichnung A2-P3 R D steht A für organische Dämpfe, die 2 für die mittlere Kapazität des Aktivkohleteils und P3 für die höchste Klasse der Partikelfiltration (laut Angabe mindestens 99,95 %). R bedeutet, dass der Partikelteil über mehrere Arbeitsschichten wiederverwendbar ist, D, dass der Filter die zusätzliche Dolomitstaubprüfung bestanden hat. Der Gasteil sättigt sich nach und nach. Deshalb hängt die Lebensdauer davon ab, wie oft und wie lange Sie sprühen, und nicht von einem festen Datum.
Praktische Anwendung
- Prüfen Sie vor dem Gebrauch das Haltbarkeitsdatum auf der Verpackung und ob die Dichtung der Maske intakt ist.
- Schrauben Sie den Filter vollständig auf den Rd40-Anschluss und machen Sie eine Dichtsitzprüfung gemäß der Anleitung Ihrer Maske.
- Wechseln Sie den Filter, sobald Sie das Mittel riechen oder schmecken oder das Atmen schwerer fällt.
- Bewahren Sie den Filter nach dem Gebrauch luftdicht auf, zum Beispiel in einer Dräger Filteraufbewahrungsbox, damit sich der Gasteil nicht weiter sättigt.
- Halten Sie Tiere, Kinder und Futter aus dem Raum fern, in dem Sie sprühen, und lüften Sie gemäß dem Etikett des Mittels.
Vorteile
- Abgestimmt auf die häufigste Kombination beim Sprühen: Lösemitteldampf plus Nebel.
- Höchste Partikelklasse (P3) im selben Filter wie der Gasschutz.
- Genormter Rd40-Anschluss.
Hinweise
- Kein Schutz vor anorganischen Gasen (B), sauren Gasen (E) oder Ammoniak (K). In einem Stall mit viel Ammoniak ist ein anderer Filtertyp nötig.
- Nicht bei Sauerstoffmangel oder in geschlossenen Räumen wie Güllekeller oder Silo verwenden.
- Passt nicht auf Masken mit Bajonettanschluss (X-plore 3300, 3500, 5500). Dafür gibt es einen eigenen Bajonettfilter A2-P3.
Weitere Masken, Filter und Schutzkleidung finden Sie in der Kollektion Sicherheit & Schutz.
Über Dräger
Dräger aus Lübeck stellt Atemschutz, Gasmesstechnik und Medizintechnik her. Die Rd40-Filter der X-plore-Linie nutzen ein genormtes Gewinde und sind daher nicht an ein einzelnes Maskenmodell gebunden.