
Ältere Katze: Das ändert sich mit den Jahren und so passen Sie die Pflege an
, Von Michael van Wassem, 4 min Lesezeit

, Von Michael van Wassem, 4 min Lesezeit
Ab etwa 10 Jahren ändert sich bei Ihrer Katze viel. Lesen Sie, welche Anzeichen Sie ernst nehmen, was Sie zu Hause anpassen können und wann Sie zur Tierärztin oder zum Tierarzt gehen.
Ihre Katze sprang früher mühelos auf den Schrank und liegt jetzt lieber auf dem Sofa. Manchmal ist das einfach das Alter, manchmal steckt mehr dahinter. Hier lesen Sie, was sich bei einer älteren Katze verändert, welche Anzeichen Sie ernst nehmen und welche kleinen Anpassungen zu Hause viel bewirken.
Als Faustregel gilt eine Katze ab etwa 10 Jahren als Senior und ab etwa 15 Jahren als sehr alt. Passen Sie Zuhause, Futter und Pflege Schritt für Schritt an, gehen Sie öfter zur Kontrolle zum Tierarzt (oft wird eine Kontrolle alle sechs Monate empfohlen) und tun Sie plötzliche Veränderungen nicht als „bloß alt“ ab.
⚠️ Achtung: Viele Erkrankungen bei älteren Katzen beginnen unauffällig. Katzen verbergen Beschwerden oft lange. Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie die Tierarztpraxis an.
Diese Veränderungen sind kein normales Altern. Lassen Sie sie untersuchen:
Der Tierarzt kann Blut und Urin untersuchen und Schmerzen behandeln. Geben Sie niemals selbst Schmerzmittel aus der Hausapotheke: Viele Medikamente für Menschen, etwa Paracetamol, sind für Katzen gefährlich.
Kleine Anpassungen beseitigen viele Hürden:
Der Futterbedarf ist von Katze zu Katze verschieden. Manche älteren Katzen werden zu dünn, andere zu schwer. Wiegen Sie Ihre Katze daher monatlich und notieren Sie das Gewicht. Hochwertiges Eiweiß bleibt wichtig, um die Muskelmasse zu erhalten. Katzenfutter für ältere Katzen ist auf diese Lebensphase abgestimmt, ersetzt aber keinen medizinischen Rat. Hat Ihre Katze eine Erkrankung, etwa ein Nierenproblem, wählt der Tierarzt die passende Diät. Nassfutter erhöht die Flüssigkeitsaufnahme, was für Katzen nützlich ist, die wenig trinken. Stellen Sie neues Futter immer allmählich um.
Bürsten Sie sanft und öfter als zuvor, besonders an Stellen, die Ihre Katze nicht mehr erreicht. Kontrollieren Sie die Krällnägel alle paar Wochen. Schauen Sie ins Maul, auf die Augen und in die Ohren. Halten Sie es ruhig und kurz: Eine ältere Katze findet langes Festhalten oft anstrengend.
Als Richtwert ab etwa 10 Jahren Senior und ab 15 Jahren sehr alt. Es ist von Katze zu Katze verschieden.
Ein ruhigeres Leben gehört zum Altern. Eine plötzliche Veränderung oder eine Katze, die sich zurückzieht, nicht. Lassen Sie es untersuchen.
Oft gibt es einen medizinischen Grund, etwa Schmerzen beim Einsteigen oder ein Harnproblem. Gehen Sie zuerst zum Tierarzt und senken Sie danach den Rand der Toilette.
Nicht immer. Besprechen Sie es mit dem Tierarzt, anhand von Gewicht, Gebiss und Gesundheit.
Eine ältere Katze braucht vor allem mehr Komfort, mehr Aufmerksamkeit und öfter eine Kontrolle. Passen Sie Ihr Zuhause an, behalten Sie das Gewicht im Blick und nehmen Sie Veränderungen ernst. So bleibt Ihre Katze länger fit und fühlt sich zu Hause wohl.
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